FAMILIENRECHT

Füllfederhalter

Auch das Fa­mi­li­en­recht
gehört zu unseren Schwer­punk­ten.

Da­zu ge­hören ins­be­son­de­re:


  • Kin­des­un­ter­halt, Ehegattenunterhalt, El­tern­un­ter­halt
  • Sor­ge­recht / Aufenthaltsbestimmungsrecht
  • Um­gangs­recht/Be­suchs­recht
  • Schei­dung
  • Zu­ge­winn­aus­gleich, Ver­sor­gungs­aus­gleich
  • Rück­for­de­rung ehebedingter Zu­wen­dun­gen

Auch nach der Schei­dung behalten die Ehe­leu­te grundsätzlich das gemeinsame Sor­ge­recht, wobei aber der das Kind be­treu­en­de El­tern­teil praktisch 90 % der Ent­schei­dun­gen selbst treffen kann.



Be­tref­fend das Um­gangs­recht sind kla­re Ab­spra­chen der El­tern dringend zu emp­feh­len und zwar nicht nur für die Wo­chen­en­den, sondern auch für Fei­er­ta­ge und Fe­ri­en sowie für den Fall von Krank­hei­ten.



Wer­ minderjährige Kinder nicht betreut, muss in der Re­gel Kindesunterhalt be­zah­len, der sich grundsätzlich nach der so ge­nann­ten Düsseldorfer Ta­bel­le rich­tet. Hier sind so­wohl das Alter des Kin­des als auch das Einkommen des Unterhaltspflichtigen maß­ge­blich. Die Düs­sel­dor­fer Tabelle wird in regelmäßigen Ab­stän­den ak­tua­li­siert.



Un­ter­halts­an­sprü­che bei Ge­trennt­le­benden und nach der Schei­dung sind eben­falls aus­führ­lich nach Grund, Höhe und Dau­er zu er­ör­tern.



Die Ehe­schei­dung kann -au­ßer in Härtefällen- grund­sätz­lich erst nach Ablauf des Tren­nungs­jah­res (Tren­nung von Tisch und Bett) beim Fa­mi­li­en­ge­richt beantragt wer­den. Wir emp­feh­len hier die vor­he­ri­ge sorgfältige Vor­be­rei­tung und Einreichung der An­trags­schrift et­wa ei­nen Monat zu­vor, um Verzögerungen zu vermeiden.



Und noch eins: bei dem Be­griff "Online - Schei­dung" handelt es sich nicht um ei­nen nor­mier­ten Rechts­be­griff, son­dern um ein ir­re­füh­ren­des Wer­be­mit­tel. Denn mit dem Scheidungsantragsformular wird le­dig­lich der "Onlineanwalt" be­auf­tragt, wobei ihm die für die Ehe­schei­dung notwendigen Da­ten vom Mandanten on­li­ne übermittelt werden. Der wei­te­re Ab­lauf des Ver­fah­rens ist - allerdings ohne persönlichen Kon­takt und damit in der Regel auch oh­ne Möglichkeit, Besonderheiten des Fal­les be­rück­sich­ti­gen zu können- iden­tisch. Auch ko­sten­mä­ßig wird es nicht billiger.